PM: Jusos Koblenz setzten sich erfolgreich mit Rechtspopulisten auseinander

Am Donnerstag, den 17.11.,besuchten die Jusos Koblenz eine Informationsveranstaltung der AfD Koblenz zum Thema Schulpolitik. Diese fand im Jugend- und Bürgerzentrum auf der Karthause statt und wurde von Nicole Hoechst, einer Bildungspolitikerin, und Joachim Paul, Landtagsabgeordneten in RLP, geleitet. Dass sich gerade die AfD dort präsentieren konnte, wollten wir uns nicht gefallen lassen.

Aus diesem Grund haben wir uns eine neue Form des Protestes gegen diese rechtspopulistische Partei ausgedacht.

 

Wir mischten uns zahlreich unter das Publikum und wollten erst mal wissen, welche Konzepte die sogenannte“Alternative“für unser Bildungssystem parat hat; überzeugt hat uns dies keineswegs. Nach einigen inhaltslosen Fragen konnten wir ihnen schon leicht zusetzen, ihre Unsicherheit war leicht zu erkennen: Ständig versuchten sie, auf ein Thema zu Sprechen zu kommen, welches mit der eigentlichen Frage nichts zu tun hatte, um ihre Inkompetenz zu kaschieren. So zeigte sich nach genauerem Nachfragen beispielsweise, dass sie kein fachliches Konzept für den Bildungsbereich vorzuweisen hatten; diese Alternativlosigkeit –man sollte ja meinen dies wäre die Kernkompetenz der „A“fD – vereint mit purer Ahnungslosigkeit entschuldigten die Referierenden dadurch, dass sie als Oppositionspartei nicht genug Informationen bekämen. Schwache Leistung!

Wir haben die Diskussion von Anfang an übernommen. Rund 80 Prozent der „Diskussionsbeiträge“ kamen von Jungsozialist*innen. Die AfD-Leute wurden zu sonderlichen Themen befragt: so mussten die Propagandisten zum Beispiel Zeit darauf verwenden, uns zu erklären, welche Bedeutung die Weintrauben auf ihren Wahlplakaten haben.

Sowohl der Ton als auch die Art der Argumentation wurde hektischer bei den beiden Verantwortlichen: Sie versuchten immer wieder die Diskussion zu ihrer Lieblingsdisziplin zu lenken – nämlich Geflüchtete, Antifa, Jusos und Feminist*innen zu diffamieren.

Zuletzt hatten wir sie dort, wo wir sie haben wollten: Es zeigten sich weitreichende fachliche Mängel und ein weltfremdes Argumentationsmuster unter den Expert*innen der „A“fD. Dies wurde besonders deutlich bei den „alternativen“ Forderungen, die Gender-Studien nicht weiter fördern zu wollen oder viel mehr Männer für den Schuldienst zu werben, ohne Quoten einführen zu wollen.

Nach fast drei Stunden ihrer stumpfsinnigen Parolen waren selbst wir überrascht, wie unglaublich unseriös und schlecht vorbereitet die zwei Populist*innen waren.

Aber wir haben unser Ziel, die eigentliche Diskussion überflüssig zu machen, erreicht! Am Ende des Abends gingen alle recht ermüdet nach Hause. Es scheint ähnlich anstrengend zu sein, sich politischen Schwachsinn anzuhören, wie diesen zu verbreiten.

 

Sollten sie weitere Fragen zu unserer Aktion oder den Jusos Koblenz allgemein haben, erreichen sie uns am besten so:

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Email:             steffen@jusos-koblenz.de

 

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